D-LOMS: Ortsabhängige Mobile Dienste

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Konsortium

Assoziierter Projektpartner:

Kurzbeschreibung der Projektpartner

Die am Projekt beteiligten Partner haben signifikantes Know-How, das ein wesentliches Fundament für die Entwicklung offener Servicearchitekturen, Serviceentwicklungsplattformen sowie Methoden und Werkzeuge darstellt, die im Umfeld multimodaler Geräteensembles und ambienter Services zum Einsatz kommen werden.
  • Orga Systems GmbH besitzt mehrjährige Erfahrung bei der Entwicklung und dem Betrieb von Softwarelösungen für Anwendungen in der mobilen Telekommunikation. Ausgehend von der Kernkompetenz im Bereich Vergebührung (Billing) für Echtzeitanwendungen in SS7 (IN) und IP-Netzen wurde gerade in den letzten Jahren eine Messaging-Plattform (wIQ, wireless Information Query) entwickelt, die es Mobilfunkbetreibern ermöglicht, ihren Kunden Mehrwertdienste über die reine Sprachübertragung und Abrechung hinaus anzubieten. Ein Kernelement dieser Plattform ist das menübasierte Browsing, um Inhalte und weiterführende Links angepasst auf den Benutzer und sein Mobiltelefon bereitzustellen.
    Orga Systems ist Mitglied der folgenden Interessenenverbände und Industrievereinigungen:

  • Siemens AG C-LAB hat in der jüngeren Vergangenheit innerhalb mehrerer öffentlich oder intern geförderter F&E Projekte Methodiken und Konzepte im Bereich der Software-Entwicklung für verteilte (insbesondere mobile) Systeme entwickelt. Die in dem Projekt D-LOMS aus technischer Sicht hauptsächlich involvierte Arbeitsgruppe befasst sich dabei mit der Entwicklung von verteilten interaktiven Systemen (Distributed Interactive Systems) auf Basis von IP-basierten Kommunikationssystemen (z.B. für Telematik-Anwendungen) unter Einsatz von Middleware und Service-orientierten Architekturen.

  • Die Communology GmbH ist einer der führenden Anbieter im Bereich Testen von Mobiltelefonen für Hersteller und Netzbetreiber weltweit sowie die Entwicklung von Java ME-Applikationen. Als einer der ersten Firmen überhaupt realisiert Communology bereits seit 2001 Test-Verfahren zur Qualitätssicherung von Handsets und mobile Mehrwertdienste in Echtzeit. Die Entwicklung der Applikationen einerseits sowie der Definition von Testszenarien andererseits profitiert von umfangreichen und wechselseitigen Synergieeffekten. Zur Sicherung der Produkt- und Servicequalität hat Communology ein Qualitätsmanagementsystem nach EN ISO 9001:2000 eingeführt, welches 2003 vom TÜV Rheinland zertifiziert wurde. Mit viel Erfahrung, Innovation und Expertenwissen bietet Communology individuelle Softwarelösungen für mobile Handsets und zusätzlich Consulting-Services in Form von kundenspezifischen Projekten an.

  • Die Infoman AG gehört mit ihren ca. 60 Mitarbeitern zu einem der führenden Anbieter von Kundenservice-, Vertriebs- und Kommunikationslösungen. Die modular aufgebauten IT-Lösungen zielen auf Unternehmen, die heute zahlreiche Interaktionen mit ihren Kunden auf unterschiedlichen Kommunikationswegen, wie Fax, Telefon, Mail und Internet abwickeln und diese durch den Einsatz der Infoman-Systemlösungen einheitlich verwalten, weitgehend optimieren und für eine Transparenz der Kundeninformationen sorgen möchten. Ein Schwerpunkt des Systemeinsatzes liegt im Maschinen- und Anlagenbau. Hier ist insbesondere die Unterstützung weltweit verteilter Serviceorganisationen Ziel des Unternehmens.
    Mit dem Produkt Customer Communication Portal™ G steht ein leistungsfähiger Kommunikationsserver zur Verfügung, der verteilt arbeitende Organisationen in der Kommunikation über mehrere Standorte hinweg aktiv unterstützt. Die Kommunikationsplattform wird in verschiedenen namhaften Maschinen- und Anlagenbau-Unternehmen zur Unterstützung des weltweiten Servicemanagements in den Bereichen Montage, Fernservice, Ersatzteilservice und Wissensmanagement eingesetzt.

  • Zu den Kernkompetenzen der YellowMap AG gehört die geografische Suche von Firmenadressen im Internet und auf mobilen Endgeräten. YellowMap bietet u.a. ein umfangreiches deutschsprachiges Online-Branchenbuch an. Die technologische Basis aller Dienste und Anwendungen von YellowMap ist eine selbstentwickelte offene Softwareumgebung. Die YellowMap Midleware zeichnet sich u.a. durch eine sehr flexible Integrationsfähigkeit (Web-Services, mobile Services) in Kundenanwendungenund umfassende Unterstützung von XML- und Internet-Standards (SOAP, XML etc.) aus.

  • Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath ist seit mehr als zwanzig Jahren eine führende Forschungseinrichtung im Bereich Technologiemanagement bei Informations-, Kommunikations- und Softwaretechnik. Das Institut unterstützt Unternehmen, wichtige Technologien zu erkennen, individuell anzupassen und einzusetzen.
    Das Fraunhofer IAO verfügt über weitgehende Erfahrungen im Umgang mit Geschäftsmodellen und Marktanalysen und forscht in den Bereichen Anforderungsanalyse und methodenunterstütztes Service Engineering. Durch die Labore visuelles Unternehmensmanagement (VisUM), Usability Labor und das Demonstrationszentrum für mobile Unternehmenssoftware bringt das IAO zudem langjährige Erfahrungen in Fragestellungen rund um mobile Anwendungen und Services sowie geeignete Testbeds zur frühzeitigen Überprüfung und Rückspiegelung der D-LOMS-Entwicklungen mit ein.

  • Die Universität Paderborn verfügt über erhebliche Erfahrungen in den für das D-LOMS Projekt wichtigen Bereichen der Computer Vision, insbesondere auf eingebetteten Systemen, der Mensch-Maschine-Interaktion mit mobilen Systemen (z.B. in mobilen AR -Systemen). Im Projekt AR-PDA (gefördert vom BMBF) wurde vom C-LAB das weltweit erste AR-System unter Verwendung mobiler Endgeräte realisiert. Die hier gewonnenen Kenntnisse über den Einsatz von Computer Vision auf mobiler Hardware liefern wertvolle Ausgangspunkte für die Arbeiten innerhalb des D-LOMS Projektes. Das dort entstandene Know-How im Bereich Computer Vision wurde bereits in ersten Projekten erfolgreich zur Steuerung von Interaktionen verwendet. Basierend auf den Kamerabildern eines Mobiltelefons erlaubt es das Spiel „Kick-Real“, dass der Nutzer den Ball auf dem Display mit seinem realen Fuß ins gegnerische Tor schießt. Diese Technologie lässt aber auch z.B. zur Steuerung von Menus auf Mobiltelefonen verwenden. Zusammen mit ersten Ansätzen zur Systematisierung Computer Vision-basierter Interaktion erlauben es diese Arbeiten, nicht nur neue Interaktionstechniken zur einfacheren aufgabenangemessenen Steuerung der Applikation zu erstellen, sondern bieten auch die Möglichkeit, diesen Bereich grundlegend zu gliedern und auf eine stabile konzeptionelle Grundlage zu stellen.

  • Die Universität Rostock ist im Projekt D-LOMS durch das Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik beteiligt. Die drei Hauptgebiete, in denen das Institut maßgeblich tätig ist, sind (a) Mikroelektronik und Chipdesign, (b) Softwareentwicklung für eingebettete Systeme und (c) Echtzeitsysteme.
    Die Universität Rostock arbeitet u.a. an neuen Service-orientierten Paradigmen. Im Fokus der Betrachtungen stehen sowohl der Aufbau einer mobilen Serviceinfrastruktur, die Integration und Nutzung von kontextbezogenen Basisdiensten. Fragen der Servicebeschreibung, Servicenutzung und Servicebekanntmachung in mobilen Umgebungen werden eingehend untersucht. Die Anpassung des Konzeptes der Web Services an den mobilen Anwendungsbereich stellt eine mögliche Ausgangsbasis für die Arbeiten dar.
    Insbesondere die Umsetzbarkeit innovativer lokaler mobile Dienste in vertrauten Umgebungen, wie z.B. in der Life-Science-Laborautomation, und an allgemein zugänglichen Plätzen (z.B. der Universität) sind Gegenstand der Untersuchung. Zu den speziellen Themenstellungen, die von besonderem Interesse für die Universität Rostock im LOMS-Projekt sind, gehören u.a.
    • Service-orientierte Architekturen,
    • drahtlose und ad-hoc Sensornetzwerke,
    • Lokalisierung, Routing und Middleware für drahtlose Sensornetzwerke,
    • personalisierte Services in ubiquitären Systemen.

  • Das DAI-Labor ist ein integraler Bestandteil des Lehrstuhls für Agententechnologien in betrieblichen Anwendungen und der Telekommunikation von Prof. Dr.-Ing. Sahin Albayrak. Die Forschungsschwerpunkte liegen im Service-Engineering mit Hilfe der Agententechnologie. In zahlreichen Forschungs- und Industrieprojekten wurde die Agententechnologie für verschiedene Problemstellungen zur personalisierten Informationsfilterung, für mobilitätsunterstützende Dienste und in Telekommunikationsanwendungen erfolgreich eingesetzt. Entsprechend seiner Interessen und Kompetenzen arbeited das DAI-Labor im Projekt D-LOMS schwerpunktmäßig in den Bereichen offene Service-Architektur sowie Methoden und Werkzeuge zur Serviceentwicklung.

  • Die dpa-infocom GmbH ist eine Tochter der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH, Hamburg, und spezialisiert auf multimediale Informations-Dienstleistungen. dpa-infocom entwickelt und produziert maßgeschneiderte Inhalte und Lösungen für das Internet, den Mobilfunk und Printangebote. Dabei verbindet die dpa-infocom die Basisformate der dpa-Gruppe zu multimedialen „ready-to-publish“-Produkten. Bei dpa-infocom arbeiten etwa 50 fest angestellte Redakteure, Produktmanager, Grafiker und Techniker sowie etwa 30 freie Producer.
    Es ist das strategische Ziel der dpa-infocom, sich als integrierter Partner für digitales Publizieren zu positionieren. Auf Multichannel-Basis können alle relevanten Formate für unterschiedlichste Kundenanforderungen umgesetzt werden.

Aktuelles

21. - 23.10.2008 Das ITEA 2 Symposium 2008 findet in Rotterdam, Niederlande, vom 21. bis 22. Oktober 2008 als Teil des ARTEMIS and ITEA Co-summit 2008 statt.
12.08.2008 Die Liste der LOMS Berichte ist vervollständigt worden.
15.07.2008 Erfolgreiche Schlussbegutachtung des LOMS Projekts bei Siemens C-LAB in Paderborn
25. - 26.06.2008 Am 25. und 26. Juni 2008 fand der erste International Workshop on User-centric Service Creation and Execution in Madrid, Spanien statt, der von der Eu-TSOA Initiative organisiert wurde.

Gefördert vom

  BMBF   Projektträger im DLR