D-LOMS: Ortsabhängige Mobile Dienste

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Zusammenfassung

Ortsabhängige mobile Dienste sind ambiente Services, die durch einen Kontextbezug (Situations-, Orts-, Gerätekontext) charakterisiert sind. Momentan ist die Erstellung solcher ortsabhängiger mobiler Dienste mit einem erheblichem Entwicklungsaufwand verbunden und setzt zusätzlich spezifisches, zum Teil hochtechnisches Know-how in unterschiedlichsten Bereichen (Netzwerke, Benutzerschnittstellen, usw.) voraus, was gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen das Anbieten solcher Services erschwert bzw. unmöglich macht.

Das Kernziel des Projekts ist daher die wesentliche Vereinfachung der Entwicklung, Bereitstellung und Nutzung von mobilen ortsabhängigen Diensten durch Schaffung von innovativen Methoden und Werkzeugen. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen soll so die Einstiegsschwelle zur Bereitstellung mobiler Services verringert werden. Mittels der neuen und innovativen Dienstleistungen sollen die Unternehmen in die Lage versetzt werden, in den zugehörigen Kundenbeziehungen (business-to-consumer, B2C) bzw. Geschäftsbeziehungen (business-to-business, B2B) einen maßgeblichen Umsatz zu erzielen.

Im Rahmen des Projektes werden Servicebausteine für eine offene Servicearchitektur entwickelt, die den Anforderungen an profitable Geschäftsmodelle genügen. Die offene Servicearchitektur definiert die Servicebausteine sowie die Art und Weise, wie sie untereinander kommunizieren. Die Profitabilität wird durch eine breit angelegte Marktanalyse und die Untersuchung unterschiedlicher Geschäftsmodelle belegt. Der Zugang zu den Servicebausteinen wird in einer Multi-Access-Netzwerkumgebung erfolgen, die verschiedene Zugangswege ermöglicht (WPAN, GPRS, UMTS, WLAN, WIMAX).

Zur komfortablen Serviceentwicklung werden Software-Werkzeuge und Assistenten entwickelt, welche die Erstellung der Dienste auch für den Nicht-Techniker effizient ermöglichen.

Aus dem Kontext (z.B. dem Zeitpunkt des Aufrufes), dem Ort des Aufrufes des Dienstes und dem verbundenen Gerät ergeben sich neue Anforderungen an die Servicebeschreibung, Service-Discovery und Serviceankündigung, denen in der Serviceentwicklung, den zugehörigen Beschreibungssprachen und Schnittstellen Rechnung getragen werden muss.

Zur Validierung der Methoden werden Services für zwei Anwendungsfälle aus den Bereichen B2C und B2B erstellt, laborgetestet und umgesetzt:

  • Mobiler Service zur Unterstützung von Servicemitarbeitern im Maschinen- und Anlagenbau,
  • Mobile Services für regionale Zeitungsverlage (ortsbezogene aktuelle Nachrichten).

Aktuelles

21. - 23.10.2008 Das ITEA 2 Symposium 2008 findet in Rotterdam, Niederlande, vom 21. bis 22. Oktober 2008 als Teil des ARTEMIS and ITEA Co-summit 2008 statt.
12.08.2008 Die Liste der LOMS Berichte ist vervollständigt worden.
15.07.2008 Erfolgreiche Schlussbegutachtung des LOMS Projekts bei Siemens C-LAB in Paderborn
25. - 26.06.2008 Am 25. und 26. Juni 2008 fand der erste International Workshop on User-centric Service Creation and Execution in Madrid, Spanien statt, der von der Eu-TSOA Initiative organisiert wurde.

Gefördert durch:

  BMBF   Projektträger im DLR